Das is Skully

Skully klappert mit den Knochen. Endlich ist Nacht – die perfekte Zeit, aufzustehen und sich an die Arbeit zu machen! Natürlich nicht in so einer lächerlichen Geisterbahn. Und schon gar nicht wie sein Vetter Todd, der als Sensenmann arbeitet. Diesen ganzen Umhang-und-Sense-Look fand Skully noch nie besonders toll (viel zu viel Stoff – und diese Sense ist auch einfach verdammt unpraktisch!).

Nein, Skully braucht für seinen Job nicht viel. Ein paar Spinnweben, etwas Staub und eine dunkle Ecke reichen völlig. Gemütlich lässt er sich im Schatten einer uralten Tempelruine nieder, durch deren Ritzen das fahle Mondlicht fällt – ein beliebter Treffpunkt für Schatzjäger und Abenteurer!
Auf der Suche nach sagenumwobenen Schätzen schleichen sie durch die Ruine und halten Ausschau nach Hinweisen … bis sie plötzlich über das Skelett stolpern, das unheimlich im Mondlicht sitzt!

Eine winzige Bewegung, ein leichtes Zucken mit dem kleinen Finger – mehr braucht es meistens nicht und schon ist die Schatzsuche vorbei. Die Abenteurer stolpern schreiend aus dem Tempel und sind ziemlich froh, den Schatz einfach genau dort zu lassen, wo er immer schon war.
Skully schaut zufrieden zu wie sie in der Nacht verschwinden und winkt ihnen vergnügt mit seiner Knochenhand hinterher. „Morgen zur gleichen Zeit.“ Dann macht er es sich wieder in seiner Ecke gemütlich und wartet auf die nächsten Schatzsucher.

Na, das war doch wieder mal eine höchst erfolgreiche Nacht als Tempel-Nachtwächter!